Ausbildung Make-up Artist

Starte jetzt deine Ausbildung zum Make-up Artist & mache Glamour, Beauty und Fashion zu deinem Beruf

Models mit dem perfekten Make-up für Laufsteg oder Fotoshooting wirkungsvoll in Szene setzen, einer Schauspielerin mit Schminke den passenden Look für die jeweilige Rolle verleihen oder aber ganz normale Frauen für die Hochzeit oder einen anderen besonderen Anlass mithilfe von Kosmetik zu einem typgerechten, attraktiven Aussehen verhelfen: als Make-up Artist könnten diese Aufgaben zu deinem beruflichen Alltag gehören. Das Arbeitsumfeld ist vielseitig und eine Ausbildung zum Make-up Artist öffnet dir die Tür in die Welt von Glamour, Beauty und Fashion.

Du liebst es, dich selbst zu schminken und achtest dabei auf jedes noch so kleine Detail? Wenn du mit deinen Freundinnen auf die Piste gehst, bist du diejenige, die ihnen das perfekte Make-up für den Abend verpasst? Du hast ein sicheres Gespür für Farben und Ästhetik? Außerdem bist du kontaktfreudig und magst den Umgang mit Menschen? Dann könnte der Beruf des Make-up Artists genau das Richtige für dich sein! Erfahre, in welchen Arbeitsgebieten du als Make-up Artist tätig bist, welche Voraussetzungen du für diesen Beruf mitbringen solltest und wie sich die Ausbildung gestaltet. Mach dein Hobby zum Beruf und beginne jetzt deine Ausbildung zum Make-up Artist!

Inhalte:

1. Grundlegendes zum Beruf
2. Persönliche Voraussetzungen
3. Ausbildungswege
3.1. Make-up Artist / Visagisten Schule
3.2. Ausbildung via Kosmetik / Make-up Hersteller
4. Berufliche Perspektiven

Welche beruflichen Einsatzgebiete gibt es für dich?

Die Einsatzgebiete eines Make-up Artists sind vielfältig:

Kosmetik / Make-up Hersteller

Mit einer guten Ausbildung in diesem Beruf hast du zum Beispiel die Chance, bei einem der großen Kosmetikunternehmen angestellt zu werden. Auf Messen oder in Fachgeschäften präsentierst du die Produkte der Konzerne sozusagen “am lebenden Objekt” und trägst so zu einem guten Absatz der Beauty-Produkte bei. Zudem kannst du als selbstständiger Make-up Artist in Kooperation mit einem solchen Make-up-Hersteller auch einer breiteren Masse von Frauen zum perfekten Styling verhelfen – du verdienst dann direkt am Produktverkauf.

Mode / Fashion

Besonders bekannt ist der Beruf des Make-up Artist aus der Welt der Mode. Bei Fotoshootings oder Modenschauen arbeitet der Make-up Artist oder Visagist eng mit den Designern zusammen. Du hebst die Vorzüge der Models hervor und verleihst ihnen ein zum Outfit passendes Make-up. Vielfach geht es dabei nicht nur um den perfekten Lidstrich oder das Abmildern von Hautglanz. Mitunter erstellst du mithilfe von dekorativer Kosmetik sogar aufwändige Kunstwerke auf den Gesichtern oder Körpern der Models.

Film / Fernsehen

Beim Filmdreh läuft ohne den Makeup-Artist gar nichts! Hier bist du Teil des Filmsets und setzt als Visagist die Vorgaben des Regisseurs oder der Schauspieler wie ein Künstler um. Fantasie, Kreativität und Fingerspitzengefühl sind gefragt, wenn du zum Beispiel eine junge Schauspielerin in eine alte Frau, einen Schauspieler in einen Superhelden oder eine Person der Neuzeit in einen Helden aus dem Mittelalter verwandeln musst.

Auch beim Fernsehen kannst du mit einer Ausbildung zum Make-up Artist ein Arbeitsfeld finden. Nachrichtensprecher, Moderatoren, Interviewpartner oder Talkshowgäste werden vom Visagisten abgepudert und mit Kosmetik “kamerafein” gemacht, bevor sie ins Rampenlicht treten. Viele Prominente leisten sich sogar den Luxus eines persönlichen Stylisten, der sie bei Auftritten begleitet. Auch in diesem Bereich kannst du nach der Schule als Makeup Artist Fuß fassen.

Weitere Tätigkeitsbereiche

Doch Beauty und professionelles Styling stehen auch bei ganz normalen Frauen hoch im Kurs. Als Make-up Artist kann es auch zu deinen Aufgaben gehören, Frauen für die Hochzeit oder einen besonderen Anlass zu schminken. Häufig ist neben einem typgerechten Make-up auch eine passende Frisur gefragt. Wenn du bereits eine Ausbildung zum Friseur absolviert hast, kannst du auch als Hairstylist punkten.

Ausbildung zum Make-up Artist

Welche Voraussetzungen solltest du für die Ausbildung mitbringen?

Eine Ausbildung zum Make-up Artist ist das Richtige für dich, wenn du eine ruhige Hand, Geduld und ein sicheres Gespür für Farben, Formen und Ästhetik mitbringst. Wie ein Maler auf einer Leinwand erzielst du mit Pinsel und Farbe spezielle Effekte und ein stimmiges Gesamtbild. Du solltest außerdem ein Auge für Details mitbringen und dich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben.

Sich selbst gerne zu schminken ist schon mal eine gute Voraussetzung – allerdings ist es noch etwas anderes, eine andere Person mit Kosmetik zu verschönern. Für die Ausbildung zum Make-up Artist solltest du daher den Umgang mit anderen Menschen mögen, kontaktfreudig sein und viel Einfühlungsvermögen besitzen. Auch ein freundliches, geduldiges Wesen sind für die Ausbildung zum Make-up Artist von Vorteil – es kann immer mal vorkommen, dass du mit Kunden mit einem schwierigen Charakter zu tun hast.

Im Beruf als Make-up Artist in der Film-, TV- oder Beauty-Branche solltest du dich auf eher unregelmäßige und teils längere Arbeitszeiten einstellen. Etwas besser sieht es aus, wenn du Privatpersonen als Kunden hast. So oder so wirst du als Make-up Artist nur selten einen typischen “Nine-to-Five-Job” haben.

Welche Wege und Möglichkeiten gibt es, um Makeup-Artist zu werden?

Der Begriff Make-up Artist ist zwar nicht geschützt, du kannst diesen Beruf aber im Rahmen verschiedener Ausbildungen erlernen.

Make-up Artist Ausbildung an einer Kosmetik-Schule

Ein bekannter Weg ist die Ausbildung an einer Kosmetik-Schule. Viele Schülerinnen, die sich für einen Kurs an einer privaten Schule interessieren, haben vorher eine Friseurausbildung erlernt. Das ist eine gute Basis, denn die Übergänge zwischen Make-up Artist und Hairstylist sind in der Praxis meist fließend.

Die Seminare, die du im Rahmen deiner Ausbildung zum Makeup Artist besuchst, vermitteln dir das notwendige Wissen über Hauttypen und den richtigen Umgang mit den Beauty-Produkten. Natürlich kommt neben der Theorie auch die Praxis nicht zu kurz.

Da es sich bei den meisten Kosmetikschulen um private Einrichtungen handelt, musst du die Kosten für den Unterricht selbst tragen. Doch diese Investition in deine berufliche Zukunft lohnt sich: denn durch die große Bandbreite der Inhalte und die hohe Qualität des Unterrichts erhältst du das notwendige Rüstzeug, um später in der Beauty-Branche erfolgreich durchstarten zu können.

Worauf solltest du bei der Auswahl der passenden Schule achten?

Wenn du Makeup-Artist werden willst, solltest du dich vorab über die Qualität der Bildungseinrichtung und die dort gelehrten Inhalte informieren.

So sollte der Außenauftritt professionell gestaltet, die Internetseite aktuell und übersichtlich sein. Idealerweise findest du dort sofort alle Informationen, die du für den Erwerb deiner neuen beruflichen Perspektive benötigst.

Wichtig für die Auswahl der passenden Kosmetikschule ist auch die Frage, ob es dort verschiedene Kurse gibt, die du entsprechend deinem Vorwissen kombinieren kannst. Wenn du nicht von Beruf Friseur bist, ist es möglicherweise interessant für dich, Aufbaukurse zum Thema Hairstyling zu besuchen.

Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler pro Klasse sollte nicht zu groß sein, um ein individuelles Lernen zu gewährleisten. Bei mehr als 10 Personen ist ein effizientes Lernen nicht unbedingt der Fall.

Da es um eine Tätigkeit im Beauty-Bereich geht, sollte die Schule entsprechend mit Kosmetik und den erforderlichen Utensilien ausgestattet sein. Auch Arbeitsplätze und Räume, in denen der Unterricht stattfindet, sollten mit guter Beleuchtung ausgestattet sein. Falls du dir dein Handwerkszeug für deine zukünftige Arbeit, also Kosmetik oder Pinsel, selbst anschaffen musst, solltest du diese Faktoren einplanen.

Du solltest dich auch darüber informieren, welche Dozenten an der Schule unterrichten und welche Referenzen diese vorweisen können. Idealerweise stehen die Lehrenden vorab für Gespräche zu den Kursinhalten zur Verfügung.

Das Preis-Leistungsverhältnis an der jeweiligen Schule sollte ebenfalls stimmen. Denn schließlich stellt die Entscheidung für eine neue berufliche Perspektive eine wichtige Investition in deine Zukunft dar. Die Qualität der Unterrichtsinhalte und die Kosten für die Aus- bzw. Weiterbildung sollten deshalb zusammenpassen.

Wie die Schule dich nach der Ausbildung betreut, beziehungsweise dich auf den Einstieg in den Job des Make-up Artists oder Visagisten vorbereitet, spielt ebenfalls eine Rolle für die Qualität. Gibt es eine Jobbörse? Vermittelt die Schule Praktika oder Schnuppertätigkeiten außerhalb der Kurse? Im besten Fall bietet die Schule im Anschluss an die Ausbildung ein Verdienstmodell für Neulinge in der Schönheitsbranche an.

Make-up Artist Ausbildung bei einem Kosmetik / Make-up Hersteller

Bei dem Ausbildungsangebot von Kosmetik- bzw. Make-up Herstellern gelten im Großen und Ganzen die gleichen Grundsätze, welche bereits bei der Ausbildung an einer (privaten) Schule angeführt wurden. An dieser Stelle soll aber nochmal explizit auf den Punkt „Verdienstmodell“ eingegangen werden. Hier bieten Unternehmen erfahrungsgemäß erhebliche Vorteile gegenüber Schulen, denn diese verfolgen das Ziel, dich nach dem erfolgreichen Abschluss deiner Ausbildung auch direkt anzustellen. Somit ist die berufliche Perspektive fürs erste gleich gesichert. Noch größer werden die Verdienstchancen dann, wenn dir das Unternehmen die Möglichkeit zur eigenen Entfaltung bietet. So gibt es Ausbilder, bei denen du dein eigenes Make-up Artisten Team aufbauen und leiten kannst – und an welchem du letztlich dann auch zusätzlich verdienst. (Klingt interssant? Melde dich bei uns)

Was du nach der Ausbildung in den unterschiedlichen Berufsfeldern verdienen kannst

Die Verdienstmöglichkeiten, die du nach erfolgreichem Abschluss hast, hängen natürlich ganz davon ab, in welchem Bereich du tätig sein wirst.

Als freiberuflicher Makeup-Artist kannst du zum Beispiel bei TV-Sendern Tagessätze von 120 Euro und mehr verlangen. In den Bereichen Beauty, Mode und Werbung liegen die Verdienstmöglichkeiten bei 200 bis 500 Euro. Natürlich gibt es hier auch Selbstständige, die mit ihrem Beruf höhere Beträge verlangen und diese auch bekommen – etwa aufgrund ihres Renommees.

Wenn du dich nach erfolgreichem Abschluss für eine Festanstellung bei einem Kosmetik-Konzern oder einem Kosmetik-Filialisten entscheidest, sind die Verdienstmöglichkeiten sehr unterschiedlich. Die Gehaltsspanne reicht hier von 1.300 Euro bis 6.000 Euro im Monat. In bestimmten Funktionen, zum Beispiel als Gebietsrepräsentant eines Kosmetik-Unternehmens, liegt der Kurs deutlich höher als in anderen Berufen. Hier gibt es quasi keine Grenze nach oben hin – das Gehalt richtet sich dann ganz nach der individuellen Geschäfts- bzw. Vertriebssituation.

Jetzt durchstarten – melde dich bei uns

Du findest dich in unserer Berufsbeschreibung wieder und möchtest als Make-up Artist richtet durchstarten – weißt aber nicht, wo du deine Ausbildung beginnen sollst? Gerne vermitteln wir dich an einen unserer Ausbildungspartner weiter. Wir achten dabei darauf, dass selbst Berufsanfängern ein einfaches und funktionierendes Verdienstmodell angeboten wird. Das ermöglichen nämlich noch längst nicht alle Schulen / Ausbilder in diesem Bereich. Wir hoffen, dass auch du bald in der Beautybranche leicht Fuß fassen wirst. Wir freuen uns auf eine E-Mail von dir.